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P.s.: Alle Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig und vom Autor nicht beabsichtigt. Sollten Sie in Passagen von Co-Autoren beabsichtigte oder unbeabsichtigte Ähnlichkeiten finden, lassen Sie mir bitte eine entsprechende Information per Email zukommen.

Das Buch

Inhaltsverzeichnis

1.Prolog

2.Kapite1

Prolog

Es war ein grauer diesig-dunkler Nachmittag. Über der Stadt hingen seit Tagen schwere Regenwolken, die durch den Smog, der drückend in der Luft lag, noch grauer wirkten. Die Straßen waren dreckig und naß, so daß die meisten Menschen es vorzogen in ihren Wohnungen zu bleiben. Nur ein paar vereinzelte Geschäftsleute, die vom Büro zu ihren Autos hasteten und einige Hausfrauen, die noch die letzten Besorgungen machten waren, in dicken Jacken oder Mäntel gehüllt zu sehen.

Der Sommer war scheinbar schon seit Ewigkeiten vorbei und der Winter, der mit klirrender Kälte die Atmosphäre wieder aufklären würde, wollte sich immer noch nicht einstellen, obwohl der halbe Dezember schon vorbei war.

Ohne daß jemand von ihm Notiz nahm, eilte ein hagerer, nur mit einer Strickjacke bekleideter Mann, in den nächsten Hauseingang. Er wußte, daß keiner mehr an ihn glaubt aber das machte ihm nun auch nichts mehr aus, nachdem er die Polizei verlassen mußte ohne sich eines Vergehens bewußt zu sein. Er war Kommissar bei der Mordkommission, damals als alles den Bach runterging. Heute lebt er in einem heruntergekommenen Haus und erlebt das Leben von einer anderen Seite. Ja damals - als seine Frau noch da war - und er der Aufsteiger in der Wache war, als der Posten des Hauptkommissars winkte, ja damals war alles im Lot. Die Kollegen freuten sich mit ihm, alle hielten zusammen und überhaupt war alles besser. Mit großen Schritten hastete er die knarrende Holztreppe zu seinem Büro herauf. Als der lange Flur vor ihm lag, sah er sie in seinen Gedanken wieder, wie sie dalag, blutüberströmt, in der Ecke neben der Türe, wie sie versuchte, ihm entgegen zu kriechen und noch etwas zu stammeln. Die Worte erstarben in ihrem Mund, doch er wußte genau, was es war, was sie ihm noch sagen wollte. Es war damals noch das Büro seines Bruders. An der Tür stand kein Name, kein Beruf, nur das eine Wort "Bureau“. Und so war es auch. Er hatte nie genau herausbekommen, was George machte, er wußte nur, es war genauso dunkel, wie der Flur, in dem Kathrin lag. Sie hatten sich als Kinder zum letzten mal gesehen, nein einmal später noch, doch da war es schon zu spät. Da konnte er ihn nichts mehr fragen, und jetzt sollte er es gewesen sein.
Er ging weiter auf die Tür zu. Auf dem Boden sah man noch die rötlich-braunen Flecken. Sie waren in das Holz eingezogen und erinnerten ihn immer wieder an damals. Er nahm den Schlüssel, um die Tür zu öffnen, zögerte wie immer, wenn er seinen Blick nicht vom Boden abwenden konnte, schloß auf und ging hinein in das kleine Zimmer, das den Anschein hatte, als sei hier seit Jahrzehnten niemand mehr gewesen. Langsam ging er auf das Fenster zu, öffnete den schweren Leinenvorhang, und das graue Licht bahnte sich den Weg durch die staubige Scheibe zum Schreibtisch, an dem er schon so viele Stunden gesessen und gegrübelt hatte. Auch heute würde es wohl nicht anders werden, dachte er.

Als er sich gerade in den schweren Ledersessel setzen wollte, schnarrte das Telefon...

Kapitel 1                  I

Bin ich verbunden mit dem Detektivbüro Frank Huber? Ich hätte da ein paar Fragen.“ Er schaute verdutzt in den Hörer und fragte sich was das jetzt bedeuten sollte. Noch nie hatte er einen Auftrag bekommen und so grau wie alles für ihn aussah, glaubte er auch jetzt nicht daran. Dennoch musste er ja etwas antworten, denn aus dem Hörer hörte er die verstörte Frage:“ Hallo? Hallo? Was ist denn los? Habe ich mich verwählt?“

Nein, was kann ich für Sie tun?“ „Also, ich bin jetzt etwas irritiert, ich weiß nicht so genau wo ich anfangen soll."

   
   

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 Der Weg ist das Ziel. Stand: Montag, 24. Juli 2000